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Stalag XII F Forbach


Quelle:
E-Mail © Roland Zimmer, Neunkirchen, an Moosburg Online, Mai 2006

Vom Stalag XII F Forbach verwaltete sowjetische Kriegsgefangene:

01.12.1941 4.002
01.01.1942 3.931
01.02.1942 4.825
01.05.1942 3.306
01.06.1942 3.141
01.10.1942 15.050
01.01.1943 19.130
01.04.1943 22.349
01.09.1943 23.633
01.08.1944 29.346

Anmerkung:

Die plötzliche Abnahme der Belegungszahl sowjetischer Gefangener im Frühjahr 1942, nach einem Neuzugang von 894 russischen Gefangenen im Januar/Februar 1942 läst vermuten, dass sich ausgehend von den Neuzugängen eine Fleckfieberepedemie im Stalag XII F ausbreitete, welche 1.755 Opfer forderte. Da die sowjetischen Kriegsgefangenen nach dem Winter 1941/42 in professorischen Lagern im Osten gesundheitlich schwer angeschlagen waren, befanden sich schließlich fast alle Kriegsgefangene zunächst in den Kriegsgefangenenlazaretten und somit fast ausschließlich in Johannis Bannberg, wo sicherlich die meisten Opfer zu beklagen waren.

Erst als die Epedemie überwunden war, kamen im Sommer 1942 neue Transporte sowjetischer Gefangener im Stalag XII F an und ihre Zahl stieg stetig bis zum August 1944.

Die Zahl der Opfer, welche im Frühjahr 1942 während den Reichsbahntransporten an Fleckfieber und Unterernährung verstarben kann nur erahnt werden, denn lediglich die Überlebenden wurden schließlich als Gefangene des Stalag XII F registriert.

Kommandanten des Stalag XII F

Oberst August Horschelt -09.02.1941
Oberstleutnant Dr. Fritz Gerloff 10.02.1941-21.06.1942
Oberst Walter Dittler 22.06.1942-31.01.1943
Oberstleutnant Dr. Fritz Gerloff 01.02.1943-31.07.1943
Oberst Johannes Klein 01.08.1943-31.03.1944
Oberst August Clüver 01.04.1944-31.03.1945

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  • E-Mails von Roland Zimmer, Neunkirchen, an Moosburg Online, Mai 2006

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